Tiere, Hunde und Katzen

In unserer Nachbarschaft gab es viele Tiere. Die Familie direkt neben uns hatte drei Kinder. Jedes der Kinder hatte ein Haustier und war selbstverantwortlich. Das klappte sehr gut. Die Kinder lernten früh, Verantwortung zu übernehmen. Das älteste Mädchen hatte einen Australian Shepherd Hund. Es war ein sehr schönes und gehorsames Tier. Wann immer das Mädchen Zeit hatte, ging sie mit ihrem Hund spazieren und trainierte mit ihm. Sie machte das sehr spielerisch und der Hund merkte gar nicht wie er dabei lernte. Für ihr junges Alter war sie dennoch sehr konsequent und ließ keinen Fehler durchgehen. Ihr gehorchte der Hund in erster Linie, doch wenn sie nicht da war, konnte auch jedes andere Familienmitglied Anweisungen geben, die von dem Australian Shepherd umgesetzt wurden. Das mittlere Kind, ein Junge, nannte eine getigerte Katze sein eigen. Auch sie konnte einige Kunststücke und folgte ihrem Herrchen auf Schritt und Tritt. Die Tiere durften zwar ins Haus, hielten sich jedoch nicht in den Schlaf- und Wohnräumen der Familie auf, sondern hatten ihren Platz im Flur. Das klappte sehr gut, denn auch die Tiere untereinander verstanden sich gut. Die jüngste Tochter hatte ein Zwergkaninchen. Das weiße Knäuel war natürlich nicht so gelehrig, wie die beiden anderen Tiere, konnte jedoch schon über eine kleine selbstgebaute Minibrücke laufen, wenn es seine Besitzerin dazu anhielt. Das Kaninchen hatte seinen Stall in der Waschküche, dort stand es warm und trocken. Im Garten hatte es zusätzlich noch einen Freilaufstall, in dem es sich nach Herzenslust austoben konnte. Die Kinder versorgten sehr gewissenhaft ihre Tiere und wenn eines der Kinder mal keine Zeit für sein Tier hatte, war es selbstverständlich das eines der Geschwister das Tier mitversorgte.