Hunde erziehen

Zur Hundeerziehung gehören Zeit und Gute Laune. Wer dann noch über gesunden Menschenverstand, die Bereitschaft zum Lernen und eine gewisse Tatkraft verfügt, hat alle Chancen, um Hunde gut erziehen zu können und ein für beide Teile schönes Miteinander mit seinem Hund aufzubauen.

Zugegeben, meist geht es nur um einen Hund, und vielleicht kommt manche Schwierigkeit einfach daher, dass der Hundebesitzer nichts verkehrt machen will und daher ein wenig unsicher wird. Im Vorteil ist, wer über eine gewisse Unbekümmertheit verfügt, denn damit kann man einfach mitreißender auftreten und hat nicht das Problem, dass der Hund die Verunsicherung bemerkt. Hunde sind nämlich hochsensibel besonders in der Wahrnehmung jeder Reaktion ihrer Bezugspersonen.

Darum möchte dieser Artikel den Leser ermutigen, es einfach zu versuchen und nicht zu sehr zu befürchten etwas falsch zu machen. Unbekümmert zu sein, meint natürlich nicht, völlig bedenkenlos zu Werke zu gehen. Es soll heißen, sich mit Interesse Grundlagenwissen zu verschaffen, sei es durch die Lektüre von zwei oder drei der zahlreichen Fachbücher oder durch die Hilfe einer Hundeschule, und dieses dann mit Freude umzusetzen.

Die freudvolle Atmosphäre ist wichtig für unbefangenes und nachhaltigen Lernen und daher sollte der Hundebesitzer auch bei der eventuellen Auswahl einer Hundeschule darauf achten, dass dort nicht allzu stur und ganz sicher nicht mit militärähnlichem Drill gearbeitet wird. Dann ist schon eine wichtige Grundvoraussetzung für ein positives Zusammenleben von Mensch und Hund geschaffen.