Zwei Arten der Ladungssicherung

Es gibt zwei verschiedene Varianten der Ladungssicherung. Zum einen die formschlüssige und zum anderen die kraftschlüssige Ladungssicherung.

Die Ladung muss zu 80 Prozent nach Vorne im Laderaum abgesichert sein. Dies gilt auch für die formschlüssige Ladungssicherung. Bei dieser Art gibt es zwei Möglichkeiten, entweder es wird lückenlos und bündig Verladen, oder aber man nutzt das Diagonal- oder Schrägzurren. Es müssen Bordwände vorhanden sein, eine einfache Plane würde zur Sicherung nicht ausreichen, doch auch die Stirnwand des Fahrzeuges ist sehr wichtig, sie muss bei einem Bremsmanöver sehr viel aushalten. Daher darf man die Ladung  nur dann ohne Festzurren befördern, wenn die Stirnwand stabil genug und darauf ausgelegt ist.

Bei der kraftschlüssigen Ladungssicherung wird mit Gurten gearbeitet, diese sollen die Ladung auf der Ladefläche festzurren, damit sie nicht verrutschen kann. Dies geschieht durch die entstehende Reibungskraft. Diesen Effekt kann man natürlich durch die richtigen Unterlagen noch verbessern. Bei diesen Unterlagen, die natürlich erst auf die Fläche gelegt werden bevor die Fracht verstaut wird, spricht man von einem Gleitreibbeiwert. Bei jeder Unterlage ist dieser Wert verschieden. Wird eine solche Unterlage für die Ladungssicherung genutzt, muss ein Teil davon unter der Ladung hervorschauen, damit bei einer Überprüfung  dieser Wert ermittelt werden kann. Welche Sicherung erforderlich ist, kann nur durch das Gewicht der Ladung, die Zurrgurte, den Beschleunigungsfaktor und den Gleitreibbeiwert ermittelt werden. Um sicher zu gehen, ist es vorgeschrieben immer zwei verschiedene Sicherungsmittel zu nutzen. Nutzt man keine formschlüssige Ladungssicherung, sollte in jedem Fall ein Spannmittel eingesetzt werden um die vorgeschriebene Vorspannkraft zu erhalten.

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