Reglementierter Beauftragter – Vereinfachte Frachtübergabe

Nur ungern lässt ein Flughafen Fracht passieren, die keinen Sicherheitsmaßnahmen unterzogen wurde.

Dazu gehören unter anderem die Simulationskammer, oder auch das simple Röntgen. Doch einige Betriebe dürfen dies auf Grund dessen, dass sie in Braunschweig, beim Luftfahrtbundesamt eine Bewilligung erwirkt haben. Diese Bewilligung sorgt dafür, dass die Sicherheitsmaßnahmen unter strickten Vorkehrungen übergangen werden. Hierzu muss das versendende Unternehmen einen reglementierten Beauftragten haben, welcher sich um alle sicherheitstechnischen Dinge der Fracht kümmert. Dadurch dass dies möglich ist, kommt es weniger zu Verzögerungen bei den Abflügen und die Kosten werden gesenkt.

Für eine solche Bewilligung kommen verschiedene Unternehmen in Frage. Beispielsweise Expressunternehmen, aber auch Speditionen und Kurierdienste. Ebenfalls dazu gehören spezielle Handlingsunternehmen, die sich auf Luftfracht spezialisiert haben, oder aber die Beförderung von Fracht per Luft durch Dritte im Angebot haben. Hat ein Unternehmen diese Bewilligung erhalten, so wird diese Fracht sofort als sicher eingestuft und muss nicht mehr durch die Kontrollen gebracht werden.

Der Name des reglementierten Beauftragten muss dem Luftbundesamt preisgegeben werden, damit er vor der Einstellung noch überprüft werden kann. Hierzu reicht nicht nur ein Führungszeugnis, sondern es wird auch der Bundesnachrichtendienst eingeschaltet, dass man sich der Loyalität der Person wirklich sicher sein kann. Wird von einer Firma ein Gesetz nicht beachtet, oder grob missachtet, wird hierfür der reglementierte Beauftragte zur Rechenschaft gezogen. Auch wenn eine Firma verschiedene Niederlassungen hat, so muss es nur einen reglementierten Beauftragten geben. Er ist nicht nur für jede Niederlassung zuständig, sondern wird auch noch einem beauftragten für die Sicherheit direkt unterstellt.

Quelle: http://www.schulung-sicherheit.de/index.php/news/147-reglementierter-beauftragter-unter-druck