Die Krankenversicherung

In der Regel ist man in Deutschland vom Gesetz her krankenversichert. Es trifft auf alle Schichten zu, egal ob Arbeiter, Rentner, Schüler oder Arbeitsloser. Ausgeschlossen von dieser Regelung sind Freiberufler und Selbständige, sie müssen sich daher im Rahmen der privaten Krankenversicherung freiwillig versichern. Personen die über ein bestimmtes Bruttogehalt verfügen, können sich aussuchen, ob sie sich gesetzlich oder private versichern. Man spricht hierbei von der so genannten Beitragsbemessungsgrenze die zur Zeit bei 47.250 Euro Bruttojahresgehalt liegt.
Die private Krankenversicherung enthält mindestens die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung, in der Regel aber weitaus mehr als die gesetzliche Versicherung. So erfreut sich die private Krankenversicherung immer mehr Beliebtheit bei der möglichen Kunden. Dies liegt vor allem daran, dass Leistungen wie Beispiel freie Arzt- und Krankenhauswahl, Chefarztbehandlung, Einbettzimmer im Krankenhaus, volle Kostenübernahme von Sehhilfen, volle Kostenübernahme von Zahnbehandlungen und heilpädagogischen Leistungen oder homöopathischen Therapien übernommen werden.
Für gesetzlich Versicherte haben aber auch die Möglichkeit diese Zusatzleistungen zu erhalten. Die so genannten Zusatzversicherungen müssen zwar zusätzlich bezahlt werden, bieten dafür aber auch die Leistungen wie eine private Krankenversicherung. Je nach Vertrag/ Tarif können das volle Kostenübernahme für Zahnbehandlungen oder Medikamente sein.
Während bei einer gesetzlichen Krankenkasse der Beitrag 12- 15 % vom Bruttogehalt beträgt, wird bei der privaten Versicherung ein individuelles Gutachten gemacht, wo die Krankenversicherung den Beitrag aus Alter, Eintrittsalter, Versicherungsumfang, Gesundheitszustand und Geschlecht festlegt. So kann es Ihnen bei einer privaten Versicherung auf Grund Ihres hohen Gewichtes abgelehnt werden.
Die Berechnung der Arztgebühren muss der Patient allerdings vorstrecke und bekommt diese im Nachhinein von der Krankenversicherung zurück. Da die Ärzte aber lieber mit privat Versicherten abrechnen, können Sie teilweise mit kürzeren Arbeitszeiten rechnen.
Ab einem Bruttogehalt von ca 50.000 Euro im Jahr bringt die private Krankenversicherung in der Regel aber mehr Vorteile als die gesetzliche Krankenversicherung. Jedoch sollte ein Einstig gut bedacht sein, denn ein Wechsel von der privaten in die gesetzliche Krankenversicherung ist nicht möglich. In Deutschland gibt es ungefähr 50 verschiedene Krankenversicherungen, um daraus den optimalen und individuell angepassten Tarif zu wählen, empfehlen wir Ihnen den Tarifvergleich PKV. Dort können Sie unverbindlich ein Vergleich zwischen den Anbietern machen.