Gesetzliche Krankenversicherung

Eine Krankenversicherung braucht jeder Bürger. Seit der Gesundheitsreform 2007 ist jedoch vieles neu. So wird unter anderem ab 2009 eine allgemeine Krankenversicherungspflicht eingeführt, so dass jeder Nichtversicherte den nötigen Krankenschutz erhält. Die Leistungen der gesetzliche Krankenversicherung unterscheiden sich kaum. Das Prinzip ist die Gewährleistung der gesetzlich vorgeschriebenen Grundversorgung im Krankheitsfall und bei Schwangerschaften.

Da nach dem Wirtschaftlichkeitsgebot sowie dem Prinzip der Eigenverantwortlichkeit gearbeitet wird, kam es schon zur Einschränkung bzw. Streichung mancher Leistungen. Zu den Pflichtleistungen zählen die ambulante und stationäre Krankenversorgung, Übernahme von Kosten für Arznei- und Heilmittel und Zahlung von Krankengeld. Versicherte können sich von einem Teil der geforderten Zuzahlungen befreien lassen, sofern diese die Härtefallgrenze überschreiten.

Neben den Grundleistungen gibt es Krankenkassen, die im Rahmen ihres Ermessensspielraumes verschiedene Mehrleistungen anbieten. Dies können alternative Behandlungsmethoden oder diverse Wahltarife sein. Hierbei lohnt sich für jeden Einzelnen ein Blick in die Leistungskataloge der jeweiligen gesetzlichen Krankenkassen. Alle Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung haben die Möglichkeit der freien Kassenwahl. Sie können sich bei einer Innungskrankenkasse, Betriebskrankenkasse oder einer anderen gesetzlichen Krankenkasse versichern.  Bei einem Wechsel muss eine Kündigungsfrist von zwei Monaten eingehalten werden. Versicherungsschutz besteht schon ab dem ersten Tag der Mitgliedschaft. Ein Wechsel zu einer privaten Krankenversicherung ist nur möglich, wenn das jährliche Einkommen über der Pflichtversicherungsgrenze liegt.