Die Private Haftpflichtversicherung – Absicherung für die Familie

Durch eine Privathaftpflicht ist die Familie gegen finanzielle Auswirkungen von Schäden versichert. Derartige Schäden können entstehen, wenn ein Mitglied der Familie Dritten irgendeinen Schaden zugefügt hat. Denn dem Gesetz nach ist man bezüglich Schäden, die man anderen zufügt, selbst verantwortlich.
Die Privathaftpflicht ist demnach eine Familienversicherung. Die Mitversicherung der Kinder ist dabei bis zu einem bestimmten Alter, bzw. solange bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind, kostenlos. Nach Erreichen des Mindestalters für die Mitversicherung jedoch, bzw. der Beendigung der ersten Schul- oder Berufsausbildung, fallen die Kinder aus der kostenlosen Mitversicherung raus.

Bei vielen Gesellschaften ist es auch möglich, dass sich Paare ohne Trauschein in einer gemeinsamen Versicherung versichern. Das Zusammenleben muss im Falle einer gemeinsamen Versicherung dann aber mitgeteilt und auch nachgewiesen werden.
Seine individuelle Haftpflichtversicherung kann man sich dabei auch mit Hilfe von einem Privathaftpflicht Vergleich individuell berechnen lassen.

In einer derartigen Versicherung mitversichert sind auch die Schäden, die bestimmte Haustiere anrichten können. Darunter fallen jedoch nur Katzen, Meerschweinchen und Vögel.
Pferde und Hunde hingegen müssen in einer separaten Versicherung, der Tierhalterhaftpflicht, versichert werden. – Und eine derartige Versicherung sollte man unbedingt abschließen, denn insbesondere Hunde und Pferde werden vom Gefahrenpotenzial her anders eingestuft als Haustiere, oder wie Katzen, Meerschweinchen und Vögel.

Wie bei jeder anderen Versicherungen her, gibt es aber auch bei dieser Versicherung Ausschlüsse. Diese sind in den Versicherungsbedingungen festgelegt. Nicht versichert sind zum Beispiel vorsätzlich begangene Schäden, oder aber Mietsachschäden an der gemieteten Wohnung. Ebenso wenig für geliehene Sachen oder auch gemietete Sachen, aber auch
Bußgelder und Geldstrafen des Staates.