Altersvorsorge mit der Riester-Rente

In den letzten Jahren ist das Gleichgewicht in Deutschland zwischen jungen und alten Menschen stark verlagert worden. Es leben immer mehr ältere Menschen in Deutschland. Da ist es kaum verwunderlich, dass die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung immer mehr steigen, die ausgezahlten Renten jedoch weiterhin gesenkt werden. Eine Änderung dieser Situation ist in absehbarer Zeit nicht zu erwarten.

Aus diesem Grund ist es für jeden Einzelnen wichtig, eine private Rentenversicherung abzuschließen. Diese leistet weitere Unterstützung im Alter, da die gesetzliche Rente kaum noch ausreichende Versorgung garantieren kann.

Rentenversicherungen werden in verschiedenen Formen angeboten. Die Absicherung für das Alter kann über die betriebliche Altersvorsorge und über die private Rentenversicherung gewährleistet werden. Ein Beispiel für die private Rentenversicherung ist die Riester-Rente.

Bei dieser Altersvorsorge wird der Versicherungsnehmer vom Staat durch finanzielle Zuschüsse unterstützt. Dazu ist jedoch ein gewisser Mindestbetrag erforderlich, der im Jahr eingezahlt werden muss. Erst bei Erreichen dieser Mindestgrenze wird der Zuschuss gezahlt. Diese Finanzmittel werden direkt an die Rentenkasse gezahlt und verbleiben auf dem Rentenkonto des Versicherungsnehmers. Im Jahr 2007 zahlte der Staat pro Person 114 Euro und pro Kind 138 Euro an Versicherungsnehmer aus. Im Jahr 2008 erhöhen sich diese Beträge auf 154 Euro pro Person und 185 Euro pro Kind.

Doch nicht nur über die private Rentenversicherung ist das „riestern“ möglich. Auch bei der betrieblichen Altersvorsorge, bei Banksparplänen und Fondssparplänen ist die Zulage durch den Staat möglich.

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