Heilsteine für Geist und Körper

Heilsteine sind Mineralien bzw. Steine, die bei Krankheiten eine heilende Wirkung haben und seelisches Ungleichgewicht ausgleichen. Dazu werden sie zumeist aufgelegt, oder als Kette oder Armband getragen.
Diese Art der Heilung ist ein Teilgebiet der allgemeinen Esoterik, und ist nicht medizinisch bzw. wissenschaftlich nachgewiesen. Daher sprechen Mediziner oft von einem „Placebo-Effekt“ durch Selbstsuggestion.

In der Steinheilkunde ist allerdings davon die rede, das die Heilsteine eine elektromagnetische Umgebungsstrahlung abgeben, die eine Wirkung auf den Körper haben.

Welcher Heilstein bei welcher Krankheit am besten hilft entnimmt man am besten dem Edelstein Glossar bzw. einem Heilstein Lexikon oder eventuell auch einem Edelsteinlexikon, in welchem die verschiedenen Edelsteine und ihre Wirkung beschrieben werden. So können sie dort beispielsweise erfahren das Jade zumeist bei Herz und Kreislauf Problemen angewandt wird. Es gibt zahlreiche Lexika zu diesen Themen im Internet.

Aber auch für Menschen ohne körperliche Krankheit sind Heilsteine von nutzen: So fördert der Aquamarin zum Beispiel das Selbstbewusstsein. Schüchterne Menschen können so versuchen ihre Ängste zu überwinden, und zu sich selbst zu stehen. Im Grunde wird der Heilstein dadurch auch zum Glücksbringer und zum Erinnerungsstück, denn jeder Stein den man bei sich trägt soll eine bestimmte Wirkung haben. So wird der Träger immer wieder daran erinnert, sich zu ändern, weil er es selbst will.

Heilsteine werden schon lange von Menschen benutzt, so findet sich bei Aristoteles die erste schriftliche Erwähnung von Heilsteinen, auch wenn schon eine deutlich frühere Verwendung vermutet wird. In Europa machten vor allem Hildegard von Bingen die Heilsteine bekannt.

Wer sich Heilsteine kaufen möchte sollte allerdings Acht geben, viel zu oft werden synthetische Steine als echte Heilsteine angeboten – daher sollte man lieber auf Qualität achten, und nicht nur auf den Preis.