Geschäftskonto für Existenzgründer

Wer plant, eine selbstständige Tätigkeit aufzunehmen, wird sich innerhalb des Gründungsablaufs auch mit der Suche nach einem Geschäftskonto auseinander setzen müssen. Wobei es nicht für alle Existenzgründer selbstverständlich ist, ein Geschäftskonto zu eröffnen. Insbesondere bei Existenzgründungen im Nebenerwerb lässt sich oft feststellen, dass der Gründer seine betrieblichen Einnahmen und Ausgaben über sein Privatkonto laufen lässt. Dies ist grundsätzlich ja auch zulässig, die Frage ist nur, wie sinnvoll es ist, auf ein Geschäftskonto zu verzichten.

Der Unterscheid zwischen einem Privatkonto und einem Geschäftskonto liegt oftmals ja nicht nur in den ggf. höheren Gebühren für das Geschäftskonto, sondern auch in der Betreuung durch die jeweils zuständige Hausbank. Beispielsweise ist es bei der Commerzbank zwar möglich ein kostenfreies privates Girokonto zu bekommen, allerdings hat man dann als Existenzgründer keinen direkt zuständigen Berater an seiner Seite. Gleichzeitig hat man bei der Commerzbank aber auch die Möglichkeit, für mtl. ca. 5 Euro ein Geschäftskonto zu eröffnen und wird vom Geschäftskundenbereich betreut. Sicher handelt es sich dann um jährlich 60 Euro (betriebliche) Mehrausgaben, aber unter dem Aspekt „Zeit ist Geld“ sind diese sicher sinnvoll angelegt.